Angora

Strickmütze

Von welchem Tier stammt die Angorawolle? Angorawolle wird vom Angorakaninchen gewonnen, welches zu den Langhaarrassen gehört. Typisch für diese Tiere sind die langen Haarbüschel an den Ohren und das Fell, das stetig nachwächst und somit alle paar Monate geschoren werden muss.

Seinen Ursprung hat das Angorakaninchen in einer türkischen Provinz namens Angora. Mittlerweile wird das Tier auch in Deutschland und anderen Ländern gezüchtet.

Die Gewinnung der Wolle ist ein heikles Thema, da diese in manchen Ländern unter tierquälerischen Umständen geschieht. Vor allem in China, woher der größte Anteil weltweit stammt, werden die Haare vom lebenden Tier gerissen, während in Deutschland die Regeln des Tierschutzes greifen und die Züchter strengen Auflagen, was die Haltung der Tiere und die Gewinnung der Wolle angeht, unterliegen. Hier erfolgt die Gewinnung durch das maschinelle Scheren der Tiere, das absolut schmerzfrei geschieht. Deswegen ist es wichtig bei Textilien, in denen diese Wolle enthalten ist, auf die Herkunft zu achten.

Ausgezeichnet wird die Angorawolle durch ihre weichen, flauschigen und wärmespeichernden Eigenschaften. Außerdem soll sie bei Rheuma eine lindernde Wirkung haben und wird daher oft zu Gesundheitswäsche verarbeitet. Beliebt ist diese Wolle auch bei Pullovern, Schals oder Mützen.

Textilien mit Angorawolle können bei maximal 30 Grad per Handwäsche gereinigt werden. Dabei darf das Kleidungsstück nicht ausgewrungen oder gerieben werden.