Cap rückwärts tragen – Mode-Statement oder praktischer Trend?
Auf einen Blick:
Die Kernantwort: Das Rückwärtstragen einer Cap ist ein zeitloser Style-Klassiker, der
vor allem für legere Freizeit-Looks steht. Während prinzipiell jedes Modell umgedreht werden kann,
eignen sich Snapback Caps und Dad Hats aufgrund ihres Verschlusses am Hinterkopf besonders gut, da
dieser einen optischen Akzent setzt. Bei Fitted Caps sollte auf die perfekte
Passform geachtet werden, damit die Cap im Nacken nicht absteht oder zu tief in die Stirn
rutscht.
Wichtigste Fakten für den perfekten Look:
- Modellwahl: Snapbacks und Flat Brim Caps (z. B. 9FIFTY von New Era) sind die populärsten Varianten für diesen Style.
- Der richtige Sitz: Die Cap sollte leicht über den Ohren sitzen. Vermeide es, die Cap zu weit in den Nacken zu schieben, da dies den Kopf optisch unvorteilhaft verlängert.
- Anlass: Der Look ist ideal für Urban- und Streetwear-Outfits. Zu formellen oder seriösen Anlässen sollte die Cap jedoch klassisch mit dem Schirm nach vorne getragen werden.
Zitierhinweis: Hutshopping Ratgeber (2025) | Cap rückwärts tragen
Während die meisten Menschen ihre Cap ganz klassisch mit dem Schirm nach vorne aufsetzen, sieht man immer
häufiger Frauen und Männer, die ihre Kappe rückwärts aufgesetzt haben.
Aber welchen Vorteil hat der Style? Oder geht es hier wirklich nur darum, Abwechslung und Persönlichkeit
in den eigenen Look zu bringen?
Wir zeigen, warum man sich für die Tragevariante entscheiden sollte, welche Caps am besten für den Backward-Look geeignet sind und worauf beim Rückwärtstragen der
Cappy geachtet werden sollte. Einige nützliche Styling-Tipps haben wir natürlich auch noch
parat!
Warum wird die Cap rückwärts getragen?
Praktischer Style
Wer kennt es nicht: Eine klassisch nach vorne getragene Cap schützt zwar das Gesicht und die Augen vor
Sonneneinstrahlung, kann aber auch das Sichtfeld einschränken. Trägt man dann noch eine
Sonnenbrille kann es schon mal unübersichtlich werden, gerade wenn man im Straßenverkehr unterwegs
ist.
Damit der Schirm nicht die Sicht behindert und der Kopf trotzdem vor der Sonne geschützt ist, kann man
die Cap nach hinten tragen. Insbesondere wenn man die Sonne im Rücken hat, etwa bei einem entspannten Tag im
Park oder beim Sport im Freien, kann der Schirm so den Nacken vor UV-Strahlung schützen.
Modisches Statement
Die Cap rückwärts zu tragen, ist aber auch ein modisches Stilmittel. Gerade in den letzten Jahren ist der Look
angesagt. Grund dafür ist die Wiederentdeckung des Streetstyles der 90er und 2000er-Jahre:
Oberteile und Hosen im Oversize- und Baggy-Style wurden schon damals gerne mit nach hinten getragenen Caps
kombiniert.
Wie man den Look auch im Alltag oder zu schickeren Anlässen in seine Outfits integrieren kann,
zeigen wir in unseren Styling-Inspirationen!
Cap rückwärts tragen: So geht's richtig
Welche Caps können rückwärts getragen werden?
Zunächst einmal sei gesagt: Prinzipiell kann jede Cap rückwärts getragen werden. Manche Modelle eignen sich hierfür aber besser als andere. Wir wollen sie uns einmal genauer anschauen:
Dad Hats
Dank der unverstärkten und dadurch flexiblen Krone passt sich die Cap gut an die Kopfform an.
Nachteil: Bei kleinen Köpfen können rückwärts getragene Dad Hats am Vorderkopf knitterig wirken oder einfallen. Wer das vermeiden
möchte, greift lieber zu einer anderen Cap.
Strukturierte Caps
Strukturierte Caps besitzen ein verstärktes Frontpanel. Dadurch sind die Caps stabil in ihrer Form
und sehen auch rückwärts getragen gut aus, unabhängig von der Kopfform. Strukturierte Caps gibt es als
Fullcaps oder Snapbacks.
Snapbacks
Wer gerne einen Teil seiner Haarpacht präsentieren möchte, kann dies mit Strapback und Snapback Caps super tun. Der
Backward-Look sieht besonders gut aus, wenn die Haare etwas länger sind und unter der Cap lässig nach
hinten getragen werden.
Fullcaps
Der Vorteil bei Fullcaps: Da sie, anders als Snapbacks und Strapbacks, keinen Verschluss zur
Größeneinstellung haben, fehlt bei ihnen auch die typische Aussparung auf der Rückseite der Cap. Wer
also vermeiden möchte, dass Haare vorne aus der Cap herausstehen, greift am besten zu Fullcaps.
Flat Brim Caps
Flat Brim Caps haben im Gegensatz zu
üblichen Baseballcaps einen flachen Schirm, der nicht geschwungen ist. Die Caps sehen rückwärts getragen
besonders lässig aus, denn der gerade Schirm sorgt für eine klare Linie und einen definierten Look.
Wer mehr über die verschiedenen Caps erfahren möchte, kann gerne unseren Blogbeitrag zu Cap-Arten lesen.
Worauf sollte ich achten, wenn ich meine Cap rückwärts trage?
Wer die Cap nach hinten tragen möchte, sollte dabei auf ein paar Kleinigkeiten achten, um einen möglichen Fashion-Fauxpas zu vermeiden.
Position des Schirms
Der Schirm der Cap sollte eher nach unten zeigen. Ob man ihn dabei nur leicht neigt oder tief in
den Nacken zieht, bleibt einem natürlich selbst überlassen. Flat Brim Caps werden gerne auch mit
horizontalem Schirm nach hinten getragen. Der Schirm sollte aber am besten nicht nach oben zeigen, das
könnte merkwürdig aussehen.
Position der Cap
Vorne sollte die Cap nicht zu tief ins Gesicht gezogen sein. Optimal ist es, wenn sich der Bund
der Cap auf der Stirn nur leicht unterhalb des Haaransatzes befindet. Die Cap sollte aber auch nicht zu
hoch sitzen, ansonsten kann der Kopf sehr groß wirken.
Styling der Haare
Wichtig ist auch das richtige Styling der Haare. Für einen sleeken Look können die Haare unter der
Cap nach hinten getragen werden. Frauen können sich dafür einen tiefen Zopf binden, Männer die Haare
einfach locker nach hinten wischen, sofern sie lang genug sind.
Alternativ kann es aber auch cool
aussehen, wenn die Haare vorne leicht strubbelig aus der Öffnung der Cap herausschauen. Frauen können
die Haare unter der rückwärts getragenen Cap auch offen mit Mittelscheitel tragen.
Aussehen der Cap
Unabhängig davon, ob man eine Cap mit dem Schirm nach vorne oder hinten trägt, sollte diese
natürlich sauber und unverknittert sein. Für den Fall, dass die Cap mal dreckig geworden ist, haben wir
eine Anleitung verfasst, wie man seine Baseballcap waschen kann.
Generell gilt aber: Alles kann und nichts muss. Man sollte eine Cap immer so tragen, dass man
sich wohl damit fühlt. Wie hoch oder schräg die Cap dabei am Ende auf dem Kopf sitzt, muss jeder Cap-Fan für
sich selbst entscheiden.
Nachfolgend machen wir vier Vorschläge, die Hilfe beim Styling versprechen.
Style-Inspirationen für den Look mit der Backward-Cap
Streetstyle: Lässig und individuell
Outfit-Idee:
- Oversized T-Shirt mit auffälligem Print (z. B. Band, Retro-Motiv oder Sport-Team)
- Weite Baggy-Jeans oder Cargo-Pants
- High-Top-Sneaker oder Chunky-Sneaker
- Rückwärts getragene Snapback in Kontrastfarbe oder mit Stickerei
- Optional: Layer mit Hoodie oder Overshirt, Gürteltasche als cooles Accessoire
Cap-Tipp:
Eine klassische Snapback Cap mit geradem Schirm und auffälligem Logo (z. B. New Era 9Fifty)
wählen. Am besten wirkt es, wenn die Cap ein Motiv vom Shirt aufgreift oder farblich einen Kontrast
bildet.
Styling-Tipp:
Leicht in den Nacken geschoben wirkt die Cap besonders lässig – wichtig ist, dass sie nicht zu eng
sitzt, sonst kann es schnell altmodisch wirken.
Sporty Style: Funktion trifft Coolness
Outfit-Idee:
- Weites Sport-Tanktop oder Trikot (besonders angesagt ist derzeit Basketball)
- Mesh-Shorts oder Sweatpants
- Laufschuhe oder Retro-Turnschuhe
- Rückwärts getragene Flat Brim Cap passend zum Teamtrikot
- Optional: hochgezogene Sport-Socken und Sportsonnenbrille
Cap-Tipp:
Eine Flat Brim Cap (z. B. Snapback oder 59Fifty Fitted Cap) mit Logo des liebsten
American-Sports-Teams unterstreicht den Performance-Look. Mesh-Panels sorgen für Atmungsaktivität.
Styling-Tipp:
Die Cap rückwärts sieht besonders sportlich aus, wenn sie eng anliegt und der Schirm nicht zu weit
nach oben zeigt. Dabei darf die Cap auch gerne funktional sein.
Everyday Style: Unkompliziert und urban
Outfit-Idee:
- Basics wie Hoodie, Hemd oder T-Shirt
- Regular Jeans im Loose Fit, Chino oder Cordhose
- Klassische Sneaker oder Boots
- Rückwärts getragene Cord- oder Canvas-Cap
- Optional: Passender Rucksack und schlichter Schmuck wie Halskette oder Armband
Cap-Tipp:
Ideal sind Caps aus strukturierten Materialien wie Cord oder Baumwolle (Dad Hats oder
5-Panel-Caps). Die wirken besonders natürlich und passen gut zum urbanen Alltag.
Styling-Tipp:
Der Alltagslook ist ideal für den nahtlosen Style: Ein Hoodie mit schwerer Kapuze und aufliegendem
Schirm der Cap. Hier sind neutrale Farben oder Erdtöne besonders angesagt.
Casual Chic: Stylisch mit Unterstatement
Outfit-Idee:
- Leichte Stoffhose oder Chino
- Feines Shirt oder Bluse, darüber ein Oversize-Blazer oder Trenchcoat
- Moccasins, Loafer oder cleane Sneaker
- Rückwärts getragene Cap aus Leinen, Wildleder oder Wolle
- Optional: Schmuckdetails wie schlichte Ohrringe, Uhr und Armband
Cap-Tipp:
Auf schlichte, hochwertige Materialien wie Leinen, Wildleder oder Wolle in gedeckten Farben setzen
– z. B. Dunkelblau, Sand, Olive oder Grau. Eine Fitted Cap oder edle Dad Cap wirkt hier besonders
stilvoll.
Styling-Tipp:
Der Bruch zwischen förmlicher Kleidung und sportlicher Kopfbedeckung wirkt stilvoll! Die rückwärts
getragene Cap ist dabei bewusst unkonventionell, ohne unpassend zu sein. Wichtig: Die Cap sollte sauber,
hochwertig und farblich abgestimmt sein.